Die Jagdhorngruppe Köln

Die Jagdhorngruppe Köln wurde 1955 gegründet und führt seit 1959 den Hegeringstatus der Kölner Jägerschaft e.V. Bei der Gründung stand zunächst das Fürst-Pless-Horn, dieses klassische Instrument der deutschen Jagdsignale, im Vordergrund.
Während der zehnjährigen musikalischen Leitung durch Hermann Neuhaus, der als Komponist vieler Musikstücke für Jagdhörner weithin bekannt geworden ist, hat die Gruppe das von ihm konzipierte Es/B-Doppel-Parforcehorn übernommen und damit 1967 erstmals in Köln die "Grande Messe de Saint Hubert" nach Jules Cantin aufgeführt.
Das Musizieren mit diesem Instrument bildet seither einen Schwerpunkt, so dass das Repertoire heute neben der St. Hubertus-Messe eine große Zahl weiterer konzertanter Stücke, vorwiegend aus der französischen Überlieferung, umfasst. Bei vielen Veranstaltungen und Auftritten in deutschen Städten und mehrmals auch in Österreich und Dänemark hat die Gruppe ihr Können unter Beweis gestellt.
Mittlerweile spielen die meisten Bläser auf einem reinen Es-Horn ohne Ventil, so dass die vormals umgeschalteten Töne nun "gestopft" werden. Dies verleiht der Musik einen noch ursprünglicheren Charakter, zudem wird die vormals schwierige Intonation deutlich entschärft.
Unter den derzeit 54 Mitgliedern befinden sich 18 aktive Bläser. Wir nehmen gerne neue Mitglieder auf, die an jagdlich-konzertanter Musik Interesse und Freude haben.

Nachwuchs gesucht
Seit vielen Jahren widmen wir uns besonders dem Parforcehorn und haben damit ein großes Repertoire an jagdlich-konzertanter Musik auch klassischer Komponisten einstudiert. Allen, die an solcher Musik Freude haben, bietet die Gruppe hervorragende Bedingungen zur Ausübung, aber auch zum Erlernen dieser Kunst. Auch ohne musikalische Vorkenntnisse sind Sie uns sehr willkommen. Solide Ausbildung mit gestellten Instrumenten wird durch erfahrene Bläser gewährleistet.
Ein besonderer Leckerbissen wird neuerdings außerhalb der regulären Übungsabende auch für mehr klassisch orientierte Interessenten angeboten: Das Musizieren auf historischen Waldhörnern ohne Ventile, auch Inventionshörner genannt, die Vorläufer des heutigen Orchester-Ventilhorns! Damit wird das Repertoire deutlich auch auf klassische Komponisten wie Mozart, Beethoven, Richter, Reicha, Zwirzina und andere erweitert.

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